Feldzug gegen nichtamerikanische Arbeiter:
Bürgerinitiative will Zuwanderung stoppen
- Gruppierung hat 'Info-Spots' im Fernsehen geschaltet
- Visa für qualifizierte Arbeiter aus Ausland in der Kritik
·Eric Holder zum US-
Justizminister ernannt
Als erster Afroamerikaner
in diesem Amt bestätigt
Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit machen Einwanderungsgegner und Arbeitnehmergruppen in den USA gegen den Zuzug von Arbeitskräften aus dem Ausland mobil. Eine Koalition mehrerer Gruppierungen startete eine Kampagne mit Fernsehspots, um die Einreise von jährlich rund 1,5 Mio. Ausländern mit Berufsqualifikation in die USA zu stoppen.
"Trotz Millionen von Arbeitslosen lässt unsere Regierung eineinhalb Millionen Ausländer ins Land, die die Jobs von Amerikanern einnehmen", heißt es in dem Spot. Die Kampagne richtet sich gegen die sogenannten H-1B-Visa, mit denen jährlich 1,5 Mio. Ausländer mit bestimmten beruflichen Qualifikationen in die USA einreisen dürfen, um dort zu arbeiten. Hinter der Anzeigenkampagne steht eine Gruppe namens "Coalition for the Future American Worker", die nach eigenen Angaben gewerkschaftsnahe Gruppierungen und Organisationen für eine Reform des Zuwanderungsrechts umfasst.
(apa/red)
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