Kritik gegen Strache von Rot bis Grün:
"Ein Geisterfahrer der Wirtschaftspolitik"
- Kaltenegger lässt kein gutes Haar an FPÖ-Chef
- Pressestunde-Auftritt von allen Seiten belächelt
Die anderen Parteien haben wie erwartet kein gutes Haar am Auftritt von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in der ORF-"Pressestunde" gelassen. So konnte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas "keine Antworten auf die großen Herausforderungen" erkennen, ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger bezeichnete Strache in einer Aussendung als "wirtschaftspolitischen Geisterfahrer in Krisenzeiten". Als "abstrus und skurril" bezeichnete BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz den Auftritt des FPÖ-Obmanns, der grüne Sozialsprecher Karl Öllinger als "absurd".
"Strache hat neuerlich unter Beweis gestellt, dass er nicht in der Lage ist, einen konstruktiven Beitrag für die Menschen in diesem Land zu leisten", so Rudas in ihrer Reaktion für die SPÖ. Der FPÖ-Obmann habe nur "inhaltlose Sprechblasen und substanzloses Geplapper" zu bieten und sei nur mit sich selbst, aber nicht mit den Anliegen der Bevölkerung beschäftigt gewesen. "Nur dagegen sein und Maulheldentum ist einfach zu wenig, das rettet keine Arbeitsplatz." Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten würden sich die Österreicherinnen und Österreicher verantwortungsvolle Politiker, die in der Lage sind, die Herausforderungen zu bewältigen, wünschen.
(apa/red)
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