Linzer Weihbischof Wagner zeigt sich unbeeindruckt von Kritik: "Prallt an mir ab"
- "Die Position der Welt und seine eigene 'crashen' halt"
- Zur Austrittswelle: Könnte für Kirche belebend sein

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Auseinanderdriften der Diözesen befürchtet
·Linzer Weihbischof:
"Das prallt an mir ab"
Wagner zeigt sich unbeeindruckt von Kritik
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Unbeeindruckt von den Angriffen auf ihn zeigt sich der neue Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner im Interview mit einer österreichischen Tageszeitung. "Das prallt an mir ab", sagt er. Er bekomme täglich "50 Briefe und 70 Mails von Menschen, die sich freuen und mich ermutigen", nur "ganz wenige" würden ihn "beschimpfen".
Außerdem sei er "als Weihbischof nicht so wichtig, wie man jetzt tut. Also muss man sich vor mich auch gar nicht so fürchten." Die "Meinung der Welt" und seine Position würden halt "chrashen", erklärte gegenüber dem "Kurier". Dass man ihn deshalb persönlich angreift, versteht Wagner nicht. Seine Ernennung zum Bischof hätte er auch ablehnen können, "aber wenn der Papst es wünscht, wäre es feig, sich aus dem Staub zu machen, nur weil man die öffentliche Meinung fürchtet".
Zur Autrittswelle
Dass Menschen auch seinetwegen aus der Kirche austreten, tut Wagner leid. Aber um die Zukunft der Kirche hat er keine Angst: "Vielleicht müssen wir erst wieder eine kleine Gruppe werden, um dann stärker hinaus zu wirken. Und dann werden die Wenigen mehr bewegen als die Vielen, die sich nicht bewegen."
(apa/red)
