Tschetschenen-Mord von langer Hand geplant: Geheimes Tonband liefert Beweis
- NEWS: Kaltenbrunner ist Schlüsselfigur im Komplott
- Insider: "Motive der Auftraggeber politischer Natur"

·Zwei Entlassungen im
Tschetschenen-Mord
Anschuldigungen reichen für eine U-Haft nicht aus
·7 Festnahmen nach
Tschetschenen-Mord
Polizei schlug nach Razzia
in drei Bundesländern zu
Der Thriller um den am 13. Januar in Wien erschossenen Tschetschenen Umar Israilow geht weiter. In der aktuellen Ausgabe von NEWS legt ein Insider aus der tschetschenischen Community in Österreich ein Tonband vor, das aus dem bereits verhafteten Tschetschenen mit dem angenommenen Namen "Otto Kaltenbrunner" eine Schlüsselfigur im Mordkomplott macht.
Bislang verdächtigte die Polizei Kaltenbrunner, den Israilow-Mördern als Fluchtfahrer gedient zu haben. Nun behauptet der Insider in NEWS aber, dass Kaltenbrunner bereits im Herbst des Vorjahres versucht habe, "in Österreich befindliche Kritiker des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow zu einer freiwilligen Rückkehr in die Heimat zu bewegen". Als Beweis präsentiert er ein Tonband, in dem einer der Anzuwerbenden vom Vorgehen Kaltenbrunners berichtet. Kaltenbrunner soll zur Durchführung dieses Vorhabens über cirka 500.000 Euro an Barmitteln verfügt haben, so der Insider.
Zudem sollen jene fünf Tschetschenen, die vergangene Woche von der Polizei verhaftet worden sind und die weiterhin unter dringendem Tatverdacht stehen, in der Vergangenheit allesamt mit Kaltenbrunner Kontakt gehabt haben. "All dies beweist", so der Insider in NEWS, "dass die Mörder selbst Kriminelle gewesen sein mögen, doch die Motive ihrer Auftraggeber von rein politischer Natur waren."
Lesen Sie die ganze Geschichte in NEWS 06/09!
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