Konstantin der Grosse. Das Bild des Kaisers
im Wandel der Zeiten

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Eine Welt des Todes und des Grauens
Von Andreas Goltz/Heinrich Schlange-Schöningen (Hg.), Böhlau Verlag,
ISBN: 978-3-412-20192-0.
Kaum ein anderer Herrscher der Antike wirkt mit seinen Taten bis in die Neuzeit so stark wie Konstantin der Große. Für die Christen war und ist er seit 1700 Jahren der Inbegriff des christlichen Kaisers, immerhin haben sie ihm zu verdanken, dass das Christentum römische Staatsreligion wurde. Damit hat Konstantin die Basis für die römisch-katholische Kirche erschaffen, die bis heute aus seiner Kaiserstadt Rom in alle Welt wirkt. Gleichzeitig beschuldigen ihn aber auch Historiker, das römische Reich in den Staatsbankrott geführt zu haben und damit die Basis für den Untergang gelegt zu haben, der nur 100 Jahre nach seinem Tod Westrom ereilen sollte. In diesem Buch zeigen die Herausgeber die Vielfalt der historischen und gegenwärtigen Deutungen, die künstlerischen Interpretationen und medialen Präsentationen jenes Mannes, der als letzter über beide Teile des Imperium Romanum herrschen sollte. Ein etwas sprödes Geschichtsbuch, über dessen Trockenheit der spannende Stoff nur teilweise tröstet. C.N.
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