American Curl-Katze: Die süße Kalifornierin mit untypisch nach hinten gebogenen Ohren
- Fell: Sowohl langhaarig als auch kurzhaarig möglich
- Sehr gesellig: Sollten mit einem Artgenossen leben

Wie der Name schon verrät, stammt die American Curl-Katze aus Amerika, genauer genommen aus Kalifornien. Wie alles begann: Im Jahr 1981 machte sich ein charmantes schwarzes Streunerkätzchen, mit untypisch nach hinten gebogenen Ohren, ein amerikanisches Ehepaar zum Freund. Sie nahmen das Kätzchen bei sich auf und kurz darauf brachte diese vier Kitten zur Welt. Zwei davon hatten dieselben gebogenen Ohren. Was man anfänglich für einen Gen-Defekt hielt (Biegung der Ohren), stellte sich als eine - von Natur bestimmte - Mutation heraus. Und so fing man an diese reizende Rasse gezielt zu züchten.
Extravagant
So sehen die nach hinten gebogenen Ohren aus. Interessanter Weise haben die Kitten nach ihrer Geburt noch gerade Ohren. Die Biegung tritt erst nach den ersten 10 Tagen ein. Dabei rollen sich die Ohren förmlich zur Gänze ein und entwickeln sich erst innerhalb der ersten vie Monate zu ihrer rassetypischen Form. Man unterscheidet drei Wölbungsgrade. Wobei der dritte Grad die stärkste Wölbung aufzeigt. Bei manchen Kitten entwickeln sich die Ohren auch wieder ganz gerade. Sie heißen dann American Curl Straight Ear.
Fell und Farben
Die American Curl gibt es sowohl langhaarig als auch kurzhaarig. Eine Besonderheit ist , dass sie in allen Farbvariationen und Zeichnungen vorkommt.
Charakter
Sie sind gesellige Tiere und sollten, wenn als Wohnungskatze gehalten, mit einem Artgenossen leben dürfen. Sie sind gute Beobachter und immer offen für ein Spielchen. Ihr freundliches und liebevolles Wesen zeichnet diese Katzen aus.
(Isabel Finsterwalder)
