Rekordgewinn für den Red-Bull-Gründer:
Mateschitz kassiert 47,2 Millionen Dividende
- Unternehmen erzielt 2007 234,5 Millionen Überschuss
- Mit 12-Mrd-Markenwert aber weit unter Coca-Cola

Äußerst relaxt und gut gelaunt konnte man Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz letzte Woche am Rande der Kitzbüheler Streif beobachten. Ein Grund für seine gute Laune sei die junge Dame an seiner Seite, munkelten Society-Kenner. Ein weiterer dürften wohl die wie geschmiert laufenden Geschäfte mit seinen Energy-Drinks sein und die fette Dividende, die daraus resultiert.
Laut FORMAT vorliegendem Jahresabschluss der Red Bull GmbH hat das Unternehmen mit Sitz in Fuschl im Jahr 2007 nämlich einen neuen Rekordgewinn in Höhe von 234,5 Millionen Euro (Jahresüberschuss) erzielt. Im Jahr zuvor belief sich dieser noch auf 200 Millionen Euro. Dem Bullen gelang also eine eindrucksvolle Gewinnsteigerung von 17 Prozent. Und das in Zeiten der beginnenden Krise.
Rekordgewinn
Von diesem Gewinn verbleibt dem 49-Prozent-Eigentümer ein erkleckliches Körberlgeld: Wie aus einem Gesellschafterbeschluss im Firmenbuch ersichtlich, schüttet das Unternehmen insgesamt 96,35 Millionen Euro an Dividenden aus. Für Mateschitz, der vom Magazin Forbes auf Rang 260 der reichsten Menschen dieser Welt geführt wird, blieben unter dem Strich beeindruckende 47,2 Millionen Euro über. Dieses Geld wurde ihm am 15. Dezember des Vorjahres auf sein Konto überwiesen. Über die restliche Ausschüttung in der Höhe von 49,15 Millionen Euro kann sich Mateschitz Mitgesellschafter bei Red Bull freuen, der thailändische Milliardär Chaleo Yoovidhya. Die Einkommenssteigerung des Oberbullen kann sich sehen lassen: Denn vor zwei Jahren war die Dividende noch um zehn Millionen Euro niedriger.
Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen FORMAT 05/2009.

