VIP-Skandal: ORF-Oberhauser und ÖBB-
Manager stehen unter Korruptionsverdacht
- NEWS deckt auf: Verdacht der Geschenkannahme
- 1. Strafanzeige für Antikorruptionsstaatsanwaltschaft
In seiner aktuellen Ausgabe berichtet das Nachrichtenmagazins NEWS exklusiv von der 1. Strafanzeige für die seit 1. Jänner 2009 bestehende Anti- Korruptionsstaatsanwaltschaft.
Es geht dabei um Vorwürfe wie Korruption, Bestechung und Geschenkannahme im Zusammenhang mit dem Skifliegen in Kulm Anfang Jänner.
Die Strafanzeige richtet sich unter anderem gegen ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser, ÖBB-Manager Franz Nigl, den Geschäftsführer der ÖBB-Tochter Wellcon, Gerald Gerstbauer, sowie gegen mehrere namhafte Politiker.
Korruption ab 100 Euro
Das neue Anti-Korruptionsgesetz, das seit Jahresbeginn gilt, legt bei Geschenken an Amtsträger fest, dass diese im Wert die Höchstgrenze von 100 Euro nicht überschreiten dürfen.
Die angezeigten Personen seien laut Strafanzeige von Firmen in VIP-Logen am Kulm eingeladen worden. Der Wert dieser Einladungen übersteige die gesetzliche Höchstgrenze um ein Vielfaches.
Anti-Korruptions-Staatsanwalt Walter Geyer bestätigt im NEWS-Interview, dass die Anzeige bereits geprüft werde. Aus Geyers Sicht handle es sich beispielsweise bei der Person Elmar Oberhausers jedenfalls um einen "Amtsträger", da es sich beim ORF um ein öffentlich-rechtliches Unternehmen handle. Auch bei ÖBB-Managern handle es sich um Amtsträger.
Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen NEWS 05/2009!


