Regierung Obama erwägt "Bad Bank":
Soll Risikopapiere vom Markt aufkaufen
- Gespräche im Vorfeld laufen schon auf Hochtouren
- Schon erstes Bankenhilfspaket wollte dies machen

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Obama will eine Wende herbeiführen, auch in der Finanzpolitik. Dass er dabei ungewöhnlcihe Wege beschreitet zeigt sein jüngster Vorstoß. Aus politischen Kreisen wurde bekannt, dass die Regierung einer sogenannten "Bad Bank" plane. Damit sollten Risikopapiere aufgekauft werden um so den Markt zu reinigen. Damit folgt der Präsident einer ungewöhnlcihen Linie, die auf harte KRitik stößt.
Die Regierung von US-Präsident Obama erwägt nach Angaben eines Senators die Einführung einer "Bad Bank". Er wisse von Gesprächen über den möglichen Aufkauf von Risikopapieren, sagte der demokratische Vorsitzende des Bankenausschusses im Senat, Christopher Dodd. "Diese Idee ist angekommen. Für mich macht sie Sinn", sagte Dodd.
"Giftmüll" aufkaufen
Der Aufkauf des gesamten "Giftmülls" aus den Bilanzen der Geldhäuser durch eine staatliche "Bad Bank" stand in den USA vergangenen Jahr zunächst im Zentrum des 700 Mrd. Dollar (531 Mrd. Euro) schweren Rettungspakets. Später gewann aber die direkte Staatsbeteiligung an Banken an Bedeutung. Durch eine "Bad Bank" würden die Institute komplizierte Wertpapiere los, die andernfalls Experten zufolge weiter für Milliardenabschreibungen bei den Banken sorgen werden. Viele Experten erwarten, dass Obama bald eine neue Strategie für die Stabilisierung des US-Finanzsektors bekanntgeben wird.
(apa/red)

