Federer lässt seinem Gegner keine Chance:
3-Satz-Erfolg gegen US-Amerikaner Roddick
- Weltranglisten-Zweiter gewinnt klar mit 6:2,7:5,7:5
- Im Endspiel wird es zum Duell mit Nadal kommen

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der Australian Open
Der Schweizer Roger Federer steht nach einem souveränen Dreisatzerfolg über Andy Roddick zum vierten Mal im Endspiel der Australian Open. Der Weltranglisten-Zweite besiegte den US-Amerikaner 6:2,7:5,7:5 und setzte sich gegen Roddick im 18. Duell zum 16. Mal durch. Federer hat am Sonntag die Chance auf seinen 14. Grand-Slam-Titel. Der Finalgegner des dreifachen Melbourne-Siegers (2004, 2006, 2007) wird der topgesetzte Rafael Nadal sein.
Federer hatte in seinem 19. Grand-Slam-Semifinale in Serie mit dem als Nummer 7 gesetzten Roddick einmal mehr wenige Probleme. "Ich hatte bei eigenem Aufschlag eine Menge Selbstvertrauen und ich glaube, ich habe heute sehr gut gespielt", sagte der Weltranglisten-Zweite. Er startete mit einem Doppelbreak ideal in die Partie und gewann den ersten Satz nach nur 23 Minuten. Im zweiten Durchgang schaffte der Schweizer bei 5:5 das entscheidende Break zum Satzgewinn. Dasselbe gelang dem Schweizer auch im dritten Satz.
Federer könnte Sampras-Rekord egalisieren
Mit seinem vierten Turniersieg in Melbourne würde Federer ein weiteres Mal Tennis-Geschichte schreiben und mit dem 14. Titel bei einem der vier großen Turniere den Rekord von Pete Sampras egalisieren. Mit Ausnahme der letztjährigen Australian Open (Halbfinal-Niederlage gegen Novak Djokovic) hat er bei den jüngsten 15 Grand-Slam-Turnieren stets das Endspiel erreicht. Mit seinem 18. Grand-Slam-Finaleinzug zog Federer diesbezüglich mit Sampras gleich. Rekordhalter ist Ivan Lendl mit 19 erreichten Endspielen.
Der einzige Spieler, der Federer bisher in einem Grand-Slam-Endspiel bezwungen hat, ist Nadal, der dreimal in Paris und einmal in Wimbledon die Oberhand behielt. "Gegen 'Rafa' (Anm.: Rafael Nadal) im Finale zu spielen, wäre sehr aufregend, wenn man unserer gemeinsame Geschichte und die Tatsache, dass er die Nummer 1 der Welt ist, bedenkt", meinte der Schweizer.
(apa/red)
