Ein bisschen Ruhe im Krisenherd: Gewalt im Irak ist auf neuen Tiefststand gesunken
- Trotzdem: Seit Kriegsbeginn über 90.000 Todesopfer

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Die Zahl der im Irak getöteten US-Soldaten und einheimischen Zivilisten ist im Jänner auf den tiefsten Stand seit Beginn des Krieges im Jahr 2003 gefallen. Seit Jahresbeginn wurden 138 Zivilisten getötet, nach 238 Opfern im Dezember. Im Jänner vergangenen Jahres waren noch 466 irakische Zivilisten ums Leben gekommen.
Den offiziellen US-Zahlen zufolge starben im Jänner zudem vier Angehörige des US-Militärs im Kampf. Seit Beginn der Invasion im Jahr 2003 sind damit insgesamt 4236 Soldaten im Irak oder angrenzenden Gebieten ums Leben gekommen. Bisher wurden mindestens 90.554 Zivilisten getötet.
Die Gewalt im Irak ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Nun fanden im Irak die friedlichsten Wahlen seit dem Sturz Saddam Husseins statt. Ohne größere Zwischenfälle wählten die Menschen in 14 der 18 Provinzen neue Kommunalparlamente.
(apa/red)
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