1,3 Mio. US-Bürger warten noch auf Strom: Kältewelle hat bereits 27 Opfer gefordert
- Viele Bewohner suchen Schutz in Notunterkünften
- Elektrische Versorgung erst wieder am Wochenende

·Amerika erzittert
vor der Kältewelle
Im Süden der USA bereits
12 Menschen gestorben
·Schneechaos tobt
im Südosten der USA
Bereits 19 Menschen sind
Sturm zum Opfer gefallen
·Wenig Entspannung
an der Schneefront
Niederschläge hören auf,
Chaos bleibt. DIE BILDER
Die schweren Schneestürme und die außergewöhnliche Kältewelle in den USA fordern weitere Tote. Im ganzen Land sind bereits 27 Menschen den kalten Wetterverhältnissen zum Opfer gefallen und die Situation entspannt sich nur wenig.
Nach dem Schneesturm im Mittleren Westen der USA normalisiert sich die Lage nur langsam. Rund 1,3 Millionen Menschen in den Staaten Missouri, Kentucky und Ohio sowie in Arkansas und West Virginia waren immer noch ohne Strom. Die Elektrizitätsgesellschaften räumten ein, dass die Versorgung frühestens am Wochenende wieder hergestellt werden könne. Die tödliche Kältewelle forderte bisher 27 Todesopfer.
Viele Menschen haben angesichts der eisigen Temperaturen in Notunterkünften Schutz gesucht, andere behelfen sich mit Heizlüftern oder wärmen sich am offenen Feuer. Rettungskräfte äußerten die Befürchtung, dass bei unsachgemäßer Nutzung von Generatoren Kohlenmonoxid-Vergiftungen drohten. Einige Gemeinden rieten ihren Bewohnern, sich einen Vorrat an Trinkwasser zuzulegen, weil es aufgrund der Stromausfälle zu Versorgungsengpässen kommen könne.
(apa/red)
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