Polizei entdeckt 10 Leichen in Brunnen:
El Salvador schockiert über Bandenunwesen
- Nur mehr Knochenreste und Haare waren übrig
- Identifizierung der Opfer wird Wochen dauern

Die Polizei hat die Leichen von bis zu zehn mutmaßlichen Opfern eines Bandenkrieges in einem Brunnen in El Salvador gefunden. In rund 30 Metern Tiefe stießen Beamte auf Knochenreste und Haare von Menschen, die über einen Zeitraum von zwei Jahren erstochen und in den Brunnen geworfen wurden.
Die Polizei geht davon aus, dass es sich in einem Fall auch um ein Kind handeln könnte. Im Verdacht steht eine Bande, die ihr Unwesen in der Nähe der Hauptstadt San Salvador treibt, wie der leitende Ermittler sagte.
Es werde laut Polizei mindestens zwei Wochen dauern, um die Opfer mit Hilfe von DNA-Analysen zu identifizieren. El Salvador unternimmt große Anstrengungen um die Bandenkriminalität zu bekämpfen. Laut Behörden sind landesweit 16.000 Menschen in Gangs organisiert.
(apa/red)
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