Amerika erzittert vor tödlicher Kältewelle:
Im Süden der USA bereits 12 Todesopfer
- Auf den Straßen vieler Bundesstaaten herrscht Chaos
- Hunderttausende Menschen haben noch keinen Strom

·Schneechaos tobt
im Südosten der USA
Bereits 19 Menschen sind
Sturm zum Opfer gefallen
·Wenig Entspannung
an der Schneefront
Niederschläge hören auf,
Chaos bleibt. DIE BILDER
Durch die derzeitige außergewöhnliche Kältewelle in den USA sind im ganzen Land mindestens zwölf Menschen gestorben. Unter anderem habe es fünf Todesopfer im Bundesstaat Missouri in der Mitte der USA und drei weitere in Arkansas im Süden gegeben, teilten die Behörden mit. Von der Kältewelle erfasst sind fast die gesamten Vereinigten Staaten.
Auf den Straßen vieler Bundesstaaten regierte das Chaos. In Oklahoma zählte die Polizei beispielsweise innerhalb eines Tages mehr als tausend Einsätze wegen Verkehrsunfällen.
Mehr als eine Million Amerikaner sind nach einem heftigen Schneesturm ohne Strom. Elektrizitätsgesellschaften warnten angesichts weiter fallender Temperaturen, es könnte noch bis Mitte Februar dauern, bis die Stromversorgung in den am schwersten betroffenen Regionen wiederhergestellt sei. Vereiste Leitungen und blockierte Straßen behinderten vielerorts die Arbeiter der Stromgesellschaft.
Die meisten Stromausfälle wurden aus den Staaten Kentucky, Arkansas und Ohio gemeldet. Der Sturm hatte in weiten Landesteilen Stromleitungen heruntergerissen und insgesamt 23 Menschenleben gefordert.
(apa/red)
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