Bundeskanzler auf Visite bei Amtskollegin Merkel: Faymann wirbt für Osteuropa-Paket
- Berlin: Weitere Krisen-Maßnahmen wurden erörtert
- Kanzlerin Merkel will sich aber nicht konkret festlegen

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Bundeskanzler Faymann hat mit seiner deutschen Amtskollegin Merkel in Berlin die möglichen weiteren Schritte und Maßnahmen, sollten die Unterstützungspakete für die Banken nicht ausreichen, erörtert. Außerdem wirbt Faymann bei seinem Gesprächspartnern in Berlin für seine Offensive mit dem Osteuropapaket.
"Wir wollen ja Deutschland nicht um Hilfe bitten", zerstreute Faymann den Eindruck eines Bittgangs. "Sondern wir wollen bei diesem Thema in der EU um Unterstützung werben." Zu prüfen sei nun, welche Maßnahmenpakete in den betreffenden Ländern selber geschnürt werden, welche Maßnahmen die EU und welche der Währungsfonds ergreifen könne.
Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel unterstützt zwar die österreichische Stabilitätsoffensive zugunsten der osteuropäischen Länder, legt sich aber nicht konkret fest und spricht von den "bestehenden" Instrumentarien. Nach dem Treffen mit Bundeskanzler Faymann in Berlin sagte die deutsche Regierungschefin auf eine entsprechende Frage der APA: "Deutschland teilt dieses Ansinnen sehr." Es sei wichtig, dass die neuen EU-Mitglieder das von Faymann intendierte politische Signal erhalten, dass man zur Unterstützung bereit sei. "Wenn es in den Ländern gewünscht wird, werden wir Maßnahmen setzen und beratend helfen." Über Details habe man aber nicht gesprochen.
(apa/red)
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