Tschetschenen-Mord: "Fluchtfahrer Otto Kaltenbrunner hat Umar Israilow gekannt"
- Exklusiv: Ein Insider liefert in NEWS brisante Indizien
- "Mordfall Israilow" könnte zur Polit-Bombe werden
PLUS: 7 Festnahmen nach Groß-Razzia in Österreich

·Vater von Terror-
Chef hat Asyl in Wien
NEWS: Blutspur von Tschetschenien nach Wien
·7 Festnahmen nach
Tschetschenen-Mord
Polizei schlug nach Razzia
in drei Bundesländern zu
Im Fall des am 13. Januar in Wien erschossenen Tschetschenen Umar Israilow konnte die Polizei sieben Verdächtige festnehmen. Darunter auch der mutmaßliche Fahrer des Fluchtfahrzeugs. Einen Tschetschenen, der sich Otto Kaltenbrunner nennt, der jede Beteiligung an der Tat bestreitet und angibt, Umar Israilow nicht einmal gekannt zu haben. "Eine Lüge", wie nun ein Insider aus der tschetschenischen Diaspora behauptet. Der in Wien lebende Flüchtling schildert in NEWS, dass er Material besitze, welches belege, dass Kaltenbrunner und Israilow einander seit Jahren kannten - und, dass Kaltenbrunner bereits im Herbst 2008 bei Israilow vorstellig geworden war, um diesen zurück nach Tschetschenien zu holen.
"Ich werde beweisen", so der Mann in einem Interview in der aktuellen Ausgabe von NEWS, "dass der Tod Israilows ein Polit-Mord war und die Täter im Dunstkreis des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow zu suchen sind." Der Exil-Tschetschene beschreibt gegenüber NEWS das "System Kadyrow" und verspricht, sein brisantes Beweismaterial demnächst der Polizei zu übergeben.
Der Kronzeuge lässt in NEWS eine weitere Bombe platzen, indem er erzählt, dass Umar Israilow auch in Kontakt mit dem russischen Anwalt Stanislav Markelow stand. Dieser sollte für ihn die Klage gegen Ramsan Kadyrow vorbereiten. Markelow wurde am 19. Januar, also sechs Tage nach Israilow, in Moskau auf offener Straße erschossen.
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