Sport-Redakeur Tino Teller kommentiert: Über Attacken auf den neuen ÖFB-Präsident
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Wer glaubt, dass er Leo Windtner mit gezielten Schlägen unter die Gürtellinie in die Knie zwingen kann, wird noch seine blaues Wunder erleben.
Solche Attacken aus der Bundeshauptstadt (Blamage bereits beim Amtsantritt, ORF online; Gleich die erste Lüge, Kronen Zeitung) machen diesen Oberösterreicher aus kleinsten Verhältnissen, der es in seinem Beruf als Manager bis in die Champions League geschafft hat, erst so richtig heiß. Es darf halt in den Augen der Lobbyisten im eigenen und fremden Interesse nicht sein, was in unserem schwer kranken Fußball dringend notwendig ist: dass ein Präsident nicht auf die unzähligen Einflüsterer in dubiosen Kickerzirkeln hört, sondern mit Sachverstand, Leidenschaft und den notwendigen Visionen an den Abbau des riesigen Problembergs herangeht, der über die Jahrzehnte angehäuft worden ist. Abgesehen davon sind frei erfundene Interviews mit einem Gentleman alten Schlags wie Karel Brückner sowieso ein untaugliches Mittel, einen gerade erst gewählten Präsidenten gleich wieder auszuhebeln. Es hätte nicht des Dementis des Ex-Teamchefs bedurft, um zu erkennen, dass Leo Windtner jetzt der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.
