Montag, 19. Jänner 2009

Achtung Streusalz! So bringen Sie Ihren Hund ohne Verletzungen durch den Winter

  • TIPPS: Pfoten eincremen, abwaschen und anziehen
  • Damit der Spaziergang nicht zum Albtraum wird

Zweidrittel aller Streusalze beinhalten starke Salzlösungsanteile, die sich beim in Berührung kommen der Pfoten als höchst unangenehm und schmerzhaft brennend äußern. Darüber hinaus schlägt sich das Lecken an salzigen Pfoten auch auf den Magen aus und endet nicht selten mit Durchfall.

Am Besten wäre man weicht den salzgestreuten Wegen aus. Da sich das aber für die meisten Hundebesitzer, vor allem diejenigen in der Stadt lebend, als unüberwindbare Aufgabe herausstellt, gibt es auch andere Wege unseren Lieblingen das Leben auch im Winter Pfotengerecht zu gestalten:

Pfoten eincremen: mit Hirschtalg vor jedem Spaziergang
Dabei ist es wichtig, dass Sie den Hirschtalgstift und nicht die Salbe verwenden. Die Salbe beinhaltet Wasser, welches das Salz auflöst und dadurch wiederum den schmerzhaften Effekt auf den Pfoten auslöst. Vaseline ist eine Alternative. Da es sich aber dabei um ein Erdölprodukt handelt und unsere Vierbeiner gerne an ihren Pfoten schlecken, ist Hirschtalg ratsamer.

Pfoten abwaschen: mit kühlem Wasser nach jedem Spaziergang
Da Hunde vermehrt Wärmerezeptoren auf den Pfoten haben, reagieren sie empfindlich auf Kälte-/Wärme- Unterschiede. Ihren Hund nach einem Spaziergang im Schnee, die Pfoten mit warmen Wasser zu waschen, ist ähnlich unangenehm, wie wenn Sie Ihre kalten Hände nach dem Skifahren unter heisses Wasser halten.

Hundeschuhe
Hundeschuhe: sehr empfindliche Pfoten sollten durch spezielle Hundeschuhe, den sogenannten „Booties“ geschützt werden.

(Isabel Finsterwalder)

19.1.2009 16:23