Schaeffler und Conti brauchen Staatshilfe: Rund eine Milliarde Euro sind im Gespräch
- Bundesländer Niedersachsen und Bayern springen bei
- Hohe Verschuldung der Gruppe von ca. 22 Mrd. Euro

·Auch Continental setzt auf Kurzarbeit
Reaktion auf Produktions-
Minderung der Autobauer
·Übernahmekampf um
Continental beendet
Vorstandschef Wennemer
erklärte seinen Rücktritt
·Kurzarbeit für 2.000
Beschäftigte bei MAN
Arbeitszeit & Produktion
werden zurückgefahren
Wegen der hohen Verschuldung der neuen Gruppe aus dem Autozulieferkonzern Continental und seinem neuen Großaktionär Schaeffler von insgesamt gut 22 Mrd. Euro muss offenbar der Staat eingreifen: Die Bundesländer Niedersachsen und Bayern wollten den beiden Unternehmen mit voraussichtlich jeweils einer halbe Milliarde Euro beispringen, meldete das "Handelsblatt".
Das Familienunternehmen Schaeffler war im vergangenen Sommer nach einer spektakulären Übernahmeschlacht um 75 Euro pro Aktie in die viel größere Conti eingestiegen. Conti wiederum hatte im Jahr davor die Siemens-Tochter VDO 2007 für rund 11,4 Mrd. Euro gekauft und den Großteil über Kredite finanziert.
(apa/red)

