Bank Austria denkt über Staatshilfe nach:
Entscheidung über Geldspritze fällt bis März
- Bank Austria-Chef Hampel: "Studieren die Situation"
- International koordinierter Osteuropa-Plan gefordert

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AdvoFin prüft Unterlagen über Milliarden-Betrug
Die zur UniCredit gehörende Bank Austria - im Konzern für Österreich und Osteuropa zuständig - wird in den nächsten Wochen entscheiden, ob und wieviel Geld sie aus dem staatlichen österreichischen Bankenhilfspaket abruft.
Bank-Austria-Chef Erich Hampel hat nach eigenen Angaben die Prüfungen noch nicht abgeschlossen, inwieweit das österreichische Bankenpaket in Anspruch genommen werde. Den Zeitrahmen für eine Entscheidung gab er bei einer Pressekonferenz zu einer in Wien stattfindenden Euromoney-Konferenz in Wien mit Ende des 1. Quartals an, also bis Ende März. "Wir studieren nach wie vor die Situation."
"Spätestens Ende des ersten Quartals", präzisierte er im Anschluss vor Journalisten. Man gehe davon aus, "dass wir das schon viel früher haben werden". Über Summen machte er keine Angaben. Ebenfalls keine Angaben gab es zu den erwarteten Abwertungen und Abschreibungen infolge der Finanzkrise und Wirtschaftsabschwächung in der Region.
Kapitalerhöhungen bei den Osteuropa-Töchtern stünden nicht auf der Agenda, sagte Hampel. Er forderte heute einen international koordinierten "Plan für Osteuropa" ein. Auch dazu nannte er kein Volumen.
(apa/red)

