'Derzeit ginge es noch nicht, dass ich fahre':
Hosp hat WM aber noch nicht abgeschrieben
- Am Donnerstag will sie erstmals wieder auf Ski stehen
- Am 12. 2. steigt der RTL - Hosp ist Titelverteidigerin

Nicole Hosp, die noch auf die Teilnahme an den Ski-Weltmeisterschaften in Val d'Isere hofft, hat mit "blutendem Herzen" den Weltcup-Super-G der Damen in Garmisch-Partenkirchen mitverfolgt. "Das ist ein voll lässiger Super-G-Hang", sagte die Tirolerin im Zielraum der Kandahar ein wenig wehmütig. Sie wird am Mittwoch ihren Arzt konsultieren und möchte die Freigabe zum Skifahren bekommen. Am Donnerstag will sie dann erstmals nach dem Unfall ihr linkes Knie einer Belastungsprobe auf Schnee unterziehen.
Am 4. Jänner hat sich Hosp beim Einfahren für den Weltcup-Slalom in Zagreb im linken Knie einen Riss des inneren Seitenbandes, einen Einriss des vorderen Kreuzbandes sowie eine Impressionsfraktur des Schienbeinkopfes zugezogen. Der WM-Riesentorlauf findet am 12. Februar statt, die Österreicherin ist Titelverteidigerin.
"Derzeit ginge es noch nicht, dass ich fahre, aber es geht oft schnell, bei der Beugung habe ich noch Probleme, aber in zwei Tagen schaut vielleicht alles anders aus", machte sich Hosp selbst Mut. Fest stehe für sie aber, dass sie nichts erzwingen werde. "Wenn es nichts bringt, dann macht es keinen Sinn, ich muss mich schon gut fühlen. Und nächstes Jahr sind die Olympischen Spiele in Vancouver und im Jahr darauf hier in Garmisch die WM", will die 25-Jährige kein unnötiges Risiko eingehen.
(apa/red)
