Ausfall für Benjamin Raich doppelt bitter: Verlor durch Slalom-Out doppelte Punkte
- Auch Kombi-Punkte weg: 'Frust ist da, aber hilft nichts'
- Nächste Chance Dienstag beim Schladming-Slalom

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Von der Abfahrtleistung könne er sich nichts kaufen, er müsse einen guten Slalom runterbringen. Benjamin Raich hat bereits nach seinem hervorragenden zwölften Platz in der Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel klar gemacht, dass ein gutes Speed-Rennen noch lange nicht die halbe Miete für den Hahnenkammsieg sein muss. Der Pitztaler fädelte im ersten Slalomdurchgang auf dem Gansrelnhang prompt bei einem Linksschwung ein, schied aus und verlor damit die Chance auf doppelte Punkte.
Raich muss den Ausfall, der auch im Hinblick auf den Gesamtweltcup bitter ist, schnell wegstecken, denn bereits am Dienstag wartet der Nachtslalom von Schladming: "Der Frust ist natürlich da, aber das hilft nichts. Man muss runter fahren, wenn man was machen will. Ich darf jetzt nicht zu traurig sein, es geht weiter. Und es ist jetzt keine Verunsicherung da, ich werde auch in Schladming wieder Vollgas geben", richtete der 30-Jährige gleich ein Kampfansage an die Konkurrenz. Am 1. Februar folgt in Garmisch noch ein weiterer Torlauf vor den Weltmeisterschaften in Val d'Isere.
Er sei gut eingestellt und beim Einfahren recht spritzig gewesen, allerdings sei generell die Vorbereitung auf den Slalom nicht immer optimal, erklärte Raich, der am Samstagnachmittag auf Slalomtraining verzichtet hatte. Platz drei in Alta Badia ist das beste Saisonergebnis in dieser Disziplin. "Ich fahre alle Disziplinen und muss einfach Abstriche machen", sagte er am Sonntag. Ausgeschieden ist von den Top-Kombinierern auch der US-Amerikaner Bode Miller.
(apa/red)
