Zustand von Albrecht nach Sturz stabil: Entwicklung gibt aber Grund zur Hoffnung
- Erlitt Schädel-Hirntrauma und Lungenquetschung
- Skirennläufer in künstlichen Tiefschlaf versetzt
·Streif: Albrecht stürzt
im 2. Training schwer
BILDER: Zielhang wirft Schweizer Abfahrer ab

Der Schweizer Skirennläufer Daniel Albrecht ist weiter in Lebensgefahr. Dies berichtete Dr. Norbert Mutz, der Leiter der Intensivmedizin der Universitätsklinik Innsbruck. "Aber so wie die Entwicklung jetzt ist, brauchen wir uns für den Moment keine übertriebenen Sorgen zu machen", machte der Mediziner Hoffnung.
Albrecht war im Training für die Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel nach dem Zielsprung gestürzt und erlitt ein Schädel-Hirntrauma und eine Lungenquetschung. Zu möglichen bleibenden Schäden meinte Intensivmediziner Mutz: "Die Hoffnung ist berechtigt, dass es keine bleibenden Schäden geben wird. Aber das ist keine Prophezeiung."
Aufwachphase verschoben
Albrecht hat die dritte Nacht in der Innsbrucker Universitätsklinik "wieder ruhig und sehr stabil" verbracht. Nach wie vor werden alle Körperfunktionen des Patienten rund um die Uhr überwacht, für die behandelnden Ärzte gäbe es weiterhin keinen Grund für übertriebene Sorge. Wegen der Mehrfachverletzungen, darunter unter anderem die Lungenprellung, werde der Beginn der Aufwachphase allerdings etwas verschoben. Albrecht wird seit Donnerstag im künstlichen Tiefschlaf gehalten.
(apa/red)
