Gimpl springt im großen Stil zu Bronze: Zum
WM-Abschluss gibt es Platz drei im Big Air
- Österreich gewann mit dreimal Gold Medaillenwertung

·Snowboard-WM: Gold & Silber für Österreich
Doris Kreiner triumphiert vor Teamkollegin Günther
·Snowboard-WM-Gold
für Markus Schairer
21-Jähriger setzt sich
im Cross-Bewerb durch
Freestyler Stefan Gimpl hat im Big Air mit Bronze für die sechste ÖSV-Medaille bei der Snowboard-Weltmeisterschaft in Sungwoo/Südkorea gesorgt. Der Big-Air-Weltcupsieger aus Salzburg musste sich im Finale nach drei Sprüngen mit 51,0 Punkten lediglich dem Finnen Markku Koski (55,6) und dem erst 17-jährigen Belgier Seppe Smits (53,0) geschlagen geben.
Die 8. FIS-WM ist mit drei Goldmedaillen durch Markus Schairer (Snowboard-Cross), Benjamin Karl (Parallel-Slalom), Marion Kreiner (Parallel-RTL) und zweimal Silber durch Doris Günther (Parallel-Slalom, Parallel-RTL) die erfolgreichste der Geschichte. "Eine WM wie man sie sich nur wünschen kann. Heute haben wir zwar mit einer Medaille spekuliert, aber nach der Qualifikation war klar, dass diese nicht so leicht abzuholen ist. Da braucht es solche Routiniers wie den Stefan Gimpl", bilanzierte ÖSV-Koordinator Christian Galler, dessen Team die Medaillenwertung für sich entschied.
"Ich bin über die Medaille sehr glücklich, weil es wahrscheinlich auch meine letzte sein dürfte", meinte der 29-jährige Gimpl, der über seine erste WM-Medaille jubeln durfte. "Mehr war nicht drinnen, weil ich die ersten beiden Sprünge nicht perfekt erwischt habe. Deshalb bin ich sehr zufrieden." Der Tiroler Stefan Falkeis rundete das ÖSV-Ergebnis mit Rang neun ab.
"Heute hatten wir neben Stefan Gimpls Konstanz auch das entsprechende Glück. Mit Rang drei müssen wir speziell nach dem Stand nach dem 2. Finalheat sehr zufrieden sein. Stefan war heute sicher nicht auf seinem Top Niveau, hat sich aber diese Medaille mehr als verdient", betonte ÖSV-Spartentrainer Hannes Bronnenmayer. Halfpipe-Spezialist Koski, Olympia-Dritter von 2006, sorgte für die dritten finnischen Big-Air-WM-Titel nach Risto Mattila (2003) und Antti Autti (2005).
(apa/red)
