Bergsteigergruppe von Schneemasssen verschüttet: 11 Todesopfer in der Türkei
- Frankreich: Fünf Wintersportler lassen ihr Leben
- Auch im schottischen Hochland sterben 3 Menschen

Bei einem Lawinenunglück in der Türkei sind elf Bergsteiger ums Leben gekommen. Sechs weitere Menschen überlebten nach Behördenangaben das Unglück in den Zigana-Bergen in der Nähe des Schwarzen Meeres. Die Bergsteigergruppe wurde nach Angaben von Zivilschutzminister Faruk Nafiz Ozak beim Durchqueren eines Gebirgstals von den Schneemassen verschüttet.
Laut Ozak wurden zehn Leichen im Schnee entdeckt, ein weiterer Bergsteiger ist im Krankenhaus verstorben.
In den französischen Alpen starben am Samstag fünf Wintersportler bei Lawinenunglücken. Zwei Schneeschuhwanderer starben beim Einsturz einer Schneewechte. Zwei jugendliche Skiläufer wurden von den Schneemassen mitgerissen, als sie außerhalb der gesicherten Pisten unterwegs waren. Ein dritter Skiläufer wurde vom Schnee begraben, als er auf einem gesperrten Hang fuhr.
Im schottischen Hochland wurden am Samstag drei Bergsteiger von einer Lawine getötet. Die Gruppe war in den Bergen nahe der Stadt Glencoe verschüttet worden. Zwei der Bergsteiger konnten nach Polizeiangaben zunächst lebend geborgen werden, sie starben jedoch wenig später.
(apa/red)
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