Drama um Miss World-Kandidatin: Hände & Füße von Brasiliens Teilnehmerin amputiert
- Mit Erreger infiziert, der Gliedmaßen absterben lässt
- Fehldiagnose: Arzt ging erst von Nierensteinen aus
Der brasilianischen Miss-World-Kandidatin Mariana Bridi da Costa sind nach einer schweren Infektionskrankheit beide Hände und Füße amputiert worden. Nach einer zuerst falschen Diagnose ist nun klar: Sie hat sich mit einem Erreger infiziert, der zum Absterben der Gliedmaßen führt.
Tageszeitungen berichteten, die 20-Jährige werde in einem Krankenhaus in Serra im Bundesstaat Espirito Santo künstlich beatmet. Bei der zweimaligen Miss-World-Kandidatin wurde eine Infektion mit dem Erreger Pseudomonas aeroginosa diagnostiziert, die auch tödlich verlaufen kann. Die Erkrankung führte zu einem Absterben der Gliedmaßen.
Große Sorge herrscht bei ihrer Familie: Bridi da Costas Freund Thiago Simoes sagte, die Erkrankung sei am 30. Dezember festgestellt und zunächst falsch eingeschätzt worden. Die Ärzte seien von Nierensteinen ausgegangen. Bridi da Costas Vater sagte der Tageszeitung "Folha de S. Paulo", er fürchte um das Leben Marianas.
(apa/red)
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