Segelschiff vor Küsten Marokkos vermisst: Österreicherin unter Besatzungsmitgliedern
- Boot vermutlich bei heftigem Sturm gekentert
- Deutsches Crewmitglied konnte sich selbst retten
Nach dem Kentern eines Segelboots vor der Küste Marokkos sind sechs Insassen, darunter eine Österreicherin, als vermisst gemeldet worden. Ein siebentes Besatzungsmitglied, eine Frau aus Deutschland, konnte sich schwimmend an Land retten.
Wie die staatliche marokkanische Nachrichtenagentur MAP meldete, war das Boot bei heftigem Sturm vor dem Hafen von Mahdia nördlich der Hauptstadt Rabat gekentert.
Die marokkanische Polizei leitete eine Suchaktion mit einem Hubschrauber ein. Bei den Vermissten handelte es sich neben der Österreicherin um zwei Männer und eine Frau aus Deutschland sowie eine Dänin und einen Slowenen. Die Deutsche, die an Land hatte schwimmen können, wurde in ein Krankenhaus gebracht. Das österreichische Außenministerium war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.
Die Deutsche, die sich an Land retten konnte, wurde bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Die 19-Jährige werde nun von der Botschaft betreut.
(apa/red)
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