Mittwoch, 21. Jänner 2009

Aus Angst vor dem schwierigem Rückweg: Wanderin für 9 Tage in Neuseelands Bergen

  • Frau blieb alleine in einer Hütte & hoffte auf Rettung
  • Die Berggeherin ernährte sich nur von Müsliriegeln

Eine unerwartete Wendung nahm ein geplanter Wandertrip einer Neuseeländerin. Die Berggeherin merkte zu spät, dass sie für die angestrebte Tour nicht erfahren genug ist und traute sich den Rückweg nicht mehr zu. Neun Tage lang harrte sie in einer Hütte aus und wartete auf Rettung.

Eine unerfahrene Wanderin hat neun Tage nur mit Müsli und Müsliriegeln in einer Berghütte auf Neuseeland verbracht, weil sie angesichts der schwierigen Tour plötzlich kalte Füße bekam. Die Australierin war auf der Südinsel in der Nähe von Wananka allein und unvorbereitet losgegangen und merkte dann, dass sie weder fit genug noch ausgerüstet war, sagte der Chef der Rettungsdienste, Phillip Melchior..

Aus Angst vor dem schwierigen Rückweg blieb sie in der Hütte, bis neun Tage später zufällig ein anderer Wanderer vorbeikam. Der schlug Alarm, und die Frau wurde am Dienstag mit dem Hubschrauber gerettet. Melchior äußerte Ärger, dass die Frau mit ihrem Leichtsinn einen unnötigen und teuren Einsatz der Rettungskräfte verursacht habe.

(apa/red)

21.1.2009 09:06