Vielversprechende DNA-Spur nach Mord an Tschetschenen: Führt Jacke bald zum Täter?
- Hautabriebspuren derzeit zur Analyse in Innsbruck
- Asfinag dementiert Aufnahmen von Täter-Flucht

·Israilov wurde schon 2007 festgenommen
NEWS: Neue Fakten beim Tschetschenenmord
·Kontakte: Russlands
"langer Arm" in Wien
Exzellente Beziehungen zu den Austro-Behörden
Jetzt gibt es möglicherweise doch eine vielversprechende Spur im Mordfall um den am 13. Jänner in Wien-Floridsdorf erschossenen Tschetschenen Umar Israilov: Auf einer kurz nach der Tat in einer Biotonne entdeckten Jacke sind Hautabriebspuren gefunden worden, bestätigte Oberst Rudolf Gollia.
Die Jacke war in der Nähe jener Supermarktfiliale gefunden worden, bei der die Mörder ihr Fluchtfahrzeug gewechselt haben dürften. Einer der Täter hat laut Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien, die Jacke getragen. Die Spuren werden nun im Innsbrucker Labor einer DNA-Analyse unterzogen, berichtete "Österreich".
Keine Aufnahmen der Flucht
Unterdessen hat die Asfinag Spekulationen zurückgewiesen, wonach sie Aufnahmen von der Flucht der Täter gemacht hat. "Die Verkehrsüberwachungskameras der Asfinag dienen zur Beobachtung des fließenden Verkehrs und des Straßenzustandes. Zweck der Kameras ist es, so rasch als möglich eingreifen zu können, sollte sich z.B. ein Unfall ereignen oder Gegenstände auf der Fahrbahn liegen. Bilder aus diesen Kameras werden nicht gespeichert", so der Autobahnerhalter in einer Aussendung.
Darüber hinaus seien die Kameras zur Mautüberwachung in Betrieb, die jedoch nur Bilder eines Fahrzeuges dokumentieren, bei dem keine Mautabbuchung stattgefunden hat. Bei der Section Control würden nur Fahrzeuge gespeichert, bei denen bei Passieren der überwachten Strecke eine Übertretung der erlaubten Geschwindigkeit festgestellt wurde. "Diese Daten werden direkt von der zuständigen Behörde ausgewertet und können von der Asfinag auch nicht abgerufen werden", hieß es.
(apa/red)
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