Samstag, 24. Jänner 2009

Darabos steht hinter UN-Friedensmission: 1.300 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz

  • Begrüßt geplante engere Zusammenarbeit mit USA
  • "Wesentlicher Beitrag zu mehr Frieden in Nahost"

Verteidigungsminister Darabos hat ein klares Bekenntnis zu den internationalen Friedensmissionen des Bundesheeres abgelegt. Österreich werde auch in Zukunft einen substanziellen Beitrag zu den friedenserhaltenden Maßnahmen der UNO leisten. Darabos begrüßte in diesem Zusammenhang, dass der neue US-Präsident Obama stärker mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiten möchte. Derzeit sind über 1.300 Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres bei UNO-Missionen im Einsatz. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Westbalkan.

"Dabei ist ein UNO-Mandat Grundvoraussetzung. Die UNO ist unersetzbar für die Legitimität des sicherheitspolitischen Handelns", betonte Darabos. Der Bundesminister begrüßte in diesem Zusammenhang, dass der neue US-Präsident Obama stärker mit der UNO zusammenarbeiten möchte.

Derzeit sind über 1.300 Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres bei UNO-mandatierten Missionen im Einsatz. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Westbalkan, wo Österreich mit etwa 700 Soldaten im Kosovo, mit über 100 Soldaten in Bosnien-Herzegowina und mit einzelnen Spezialisten und Stabsoffizieren bei zwei weiteren Balkan-Missionen vertreten ist. In den letzten Jahrzehnten waren über 60.000 österreichische Soldatinnen und Soldaten bei rund 50 UNO-Missionen auf der ganzen Welt im Einsatz. "Diese Tradition werden wir aufrechterhalten und uns weiter einbringen, wenn es gilt, humanitäres Leid zu lindern", unterstrich Darabos.

(apa/red)

24.1.2009 14:05