Neue Fakten beim Mord an Tschetschenen:
Israilov wurde schon 2007 festgenommen
- NEWS: An der Grenze Hohenau im Zug geschnappt
- Tschetschenische Familien äußern sich zum Mord

·Kontakte: Russlands
"langer Arm" in Wien
Exzellente Beziehungen zu den Austro-Behörden
Umar Israilov, jener 27-jährige Tschetschene, der am 13. Januar in Wien-Floridsdorf auf offener Straße erschossen wurde, soll laut NEWS-Recherchen im August 2007 festgenommen worden sein. Im "Chopin-Express" aus Warschau kommend, soll Israilov an der österreichischen Grenze bei Hohenau in die Schleierfahndung der Polizei getappt sein. Er wurde schließlich wegen des Verdachts der Schlepperei verhaftet.
Nach Polen war Israilov mit seiner Frau geflüchtet, nachdem er aus der Garde des tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrov ausgetreten war. Die bis zu 10.000 Mann umfassende Truppe, "Kadyrovci" genannt, soll laut Angaben von Menschenrechtsorganisationen für Entführungen, Folter und Verschleppungen verantwortlich sein und unter der Zivilbevölkerung für Angst und Schrecken sorgen.
Zweifel an Mittäterschaft
Zweifel an der Mittäterschaft des tatverdächtigen Tschetschenen, der den österreichischen Namen Otto Kaltenbrunner angenommen hat, äußert im NEWS-Interview eine befreundete Familie. Das aus Tschetschenien nach St. Pölten geflüchtete Paar, beschreibt Kaltenbrunner als "ausgeglichenen, ruhigen Menschen, der nicht trinkt, nicht spielt, keine Schulden hat" und daher auch keinen Grund besaß, das Fluchtfahrzeug der Mörder Israilovs zu steuern.
Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen NEWS 04/2009
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