Sonntag, 18. Jänner 2009

Vorjahresfinalist Tsonga geht an den Start:
Franzose wird von Rückenschmerzen gequält

  • Beschwerden führten in Sydney-Viertelfinale zu w.o.
  • Keine Toleranz für die Unruhestifter unter den Fans

Vorjahres-Finalist Jo-Wilfried Tsonga hat seine Teilnahme an den Tennis-Australian-Open bestätigt. Der Franzose hatte zuletzt in Sydney vor seinem Viertelfinale wegen Rückenbeschwerden w.o. gegeben und sein Melbourne-Antreten angezweifelt. "Es geht schon besser und ich habe ja noch Zeit und damit zwei Erholungstage mehr", erklärte Tsonga.

Indes haben die Veranstalter angekündigt, gegenüber eventuellen Unruhestiftern in den nächsten beiden Wochen keine Toleranz zu zeigen. Es würden mehr Polizisten abgestellt sein, wobei Täter damit rechnen müssten, für 24 Stunden eingesperrt, mit einem Strafgeld belegt oder für den Rest des Turniers vom Melbourne Park verwiesen zu werden. 2007 hatte es eine Auseinandersetzung zwischen serbischen und kroatischen Fans gegeben, 2008 musste die Polizei gegen eine Gruppe von Griechen Pfefferspray einsetzen.

Das bei zu erwartender Hitze von rund 35 Grad Celsius im Einsatz befindliche Österreicher-Quartett Sybille Bammer, Tamira Paszek, Yvonne Meuburger und Patricia Mayr stellt die neuntgrößte Damen-Abordnung aller Nationen. Paszek-Gegnerin Jelena Dokic holte sich ihren Startplatz über ein australisches Wild-Card-Turnier, während Bammer gegen die tschechische Tomas-Berdych-Freundin Lucie Safarova wieder einmal ein Linkshänderinnen-Duell bestreitet.
(apa/red)

18.1.2009 17:07