Freitag, 16. Jänner 2009

Nur Koubek im Plus: Österreichs Tennis-
Asse mit schlechten Bilanzen in Melbourne

  • Kärntner mit zehn Siegen und acht Niederlagen
  • Zwei Halbfinali von Muster bisheriges Maximum

Der Kärntner Stefan Koubek hat als einziger der sechs im Hauptfeld der Australian Open stehenden Österreicher bei diesem Grand-Slam-Auftakt eine positive Matchbilanz. Der 32-Jährige ist zum 9. Mal dabei, hat bisher bei acht Niederlagen zehn Siege verbucht. 2002 erreichte Koubek als seine bisherige Spitzenleistung das Viertelfinale, im vergangenen Jahr kam er wie schon im Jahr 2000 immerhin in die dritte Runde.

Im Head-to-Head mit ihren Auftaktgegnern haben derzeit nur Koubek und Sybille Bammer Erfahrungswerte. Die Oberösterreicherin liegt gegen die Tschechin Lucie Safarova komfortabel 4:0 in Front, Koubek gegen den Russen Michail Juschnij steht 2:1. Bammer, die Vorarlbergerin Tamira Paszek und der Niederösterreicher Jürgen Melzer liegen in der Weltrangliste vor ihren Startgegnern, Koubek und die Vorarlbergerin Yvonne Meusburger dahinter.

In der österreichischen Erfolgsgeschichte bei den Australian Open gab es bei den Herren auch durch Peter Feigl 1978 und Thomas Muster 1994 Viertelfinal-Einzüge, Muster war 1989 und 1997 sogar im Halbfinale. Bei den ÖTV-Damen waren insgesamt sieben Achtelfinal-Teilnahmen das bisherige Maximum. Barbara Schett schaffte es gleich viermal (1996, 1998, 1999, 2000), Barbara Paulus zweimal (1990, 1995) sowie Judith Wiesner einmal (1989).

(apa/red)

16.1.2009 10:48