Whitmarsh will am Erfolgskurs festhalten:
McLaren-Chef wird Dennis' Linie fortführen
- Ex-Teamchef übergibt die Leitung nach 28 Jahren
- Whitmarsh warnt aber vor allzu hohen Erwartungen

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Übergibt das Zepter bei McLaren an Whitmarsh
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BILDER: Die Autos der Formel-1-Saison 2009
Der künftige McLaren-Mercedes-Teamchef Martin Whitmarsh will die Politik seines Vorgängers Ron Dennis bei dem Formel-1-Rennstall nahtlos fortsetzen. "Wir sind ziemlich verschiedene Persönlichkeiten, aber wir sind beide sehr ehrgeizig, und daher wird sich nicht viel daran ändern, wie wir den Rennsport betreiben", sagte der 50-Jährige.
Dennis hatte nach der Präsentation des neuen "Silberpfeils" seinen Rücktritt per 1. März angekündigt. Der 61-jährige Brite ist seit 28 Jahren McLaren-Teamchef.
Whitmarsh, der seit 1989 für McLaren arbeitet, galt schon länger als erster Anwärter auf Dennis' Nachfolge. "McLaren geht in gute Hände über", lautete die Einschätzung der "Times". Dennoch kam die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt unerwartet. Er habe Dennis jedoch nicht zum Amtsverzicht gedrängt, betonte Whitmarsh. "Ich habe den Zeitplan nicht diktiert", sagte der bisherige McLaren-Geschäftsführer.
Dennis sichert Unterstützung zu
Dennis versicherte, er werde dem Team auch in der Ende März beginnenden Formel-1-Saison zur Verfügung stehen. "Ich werde Martin unterstützen. Aber meine Rolle wird dann ausschließlich die sein, eine Meinung beizusteuern, die letzte Entscheidung liegt bei ihm", betonte Dennis in einem BBC-Interview.
Schon vor seinem Amtsantritt warnte Whitmarsh vor zu hohen Erwartungen. "Wir werden sicher nicht jedes Rennen gewinnen. Es ist nicht unmöglich, dass Red Bull oder eines der unabhängigen Teams nach vorn kommt", erklärte der Engländer. Er wolle aber an die Erfolgs-Ära seines Vorgängers anknüpfen.
Dennis hatte den Rennstall zu zehn Fahrer-Weltmeisterschaften und sieben Konstrukteurstiteln geführt. Im Vorjahr gewann sein sportlicher Zögling Lewis Hamilton in einem Herzschlagfinale die WM-Krone. "Ich bin stolz auf Erfolge, Fehler genieße ich nicht", nannte Whitmarsh sein Motto.
(apa/red)
