Nach Doppelsieg am Kulm: Schlierenzauer
legt nach Flug-Show Fokus nun auf die WM
- Titelkämpfe vorerst wichtiger als Gesamt-Weltcup
- Schweizer Simon Ammann will große Kristallkugel

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Gesamtwertung und Nationencup 2008/09
Skiflug-Champion Gregor Schlierenzauer hat nach seinem Doppelschlag am Kulm die nächste, für ihn wichtige Destination ins Auge gefasst. Es ist Liberec, ab 19. Februar Schauplatz der Nordischen Weltmeisterschaften. "Die WM ist mein nächstes großes Ziel", erklärte der Tiroler. Dem will er alles unterordnen und für ein erfolgreiches Abschneiden trotz seines derzeit zweiten Gesamtranges eventuell sogar den Gesamt-Weltcup kurzfristig links liegen lassen. Er sei ja erst 19, die Kristallkugel könne er auch später noch holen.
Die nächste Weltcup-Station ist am Freitag und Samstag die polnische Springer-Hochburg Zakopane. "Danach werde ich mit Alex Pointner den weiteren Fahrplan besprechen", kündigte Schlierenzauer an und schloss auch einen Verzicht auf die Reise zur Olympia-Generalprobe nach Vancouver nicht aus. Eine Pause zum richtigen Zeitpunkt wirke sich oft günstig aus. Pointner dazu am Montag: "Geplant ist derzeit, dass alle nach Kanada fliegen."
Bis zur Abreise nach Polen wird der Teenager daheim im Stubaital regenerieren. Dabei wird auch sein Physiotherapeut eine wichtige Rolle spielen.
Ammann will Weltcup-Kugel
Der Schweizer Simon Ammann ist schon Doppel-Olympiasieger (2002) und regierender Weltmeister von der Großschanze. Für ihn ist der Weltcup-Gesamtsieg das große Ziel. Ob er alle Bewerbe bestreiten werde, wollte er in Bad Mitterndorf nicht verraten. "Ich werde mich hüten, meine Strategie offenzulegen", erklärte der 27-Jährige lächelnd.
Das sechsköpfige ÖSV-Aufgebot für Zakopane wird erst am Dienstag fixiert. Unsicher ist die Teilnahme von Tourneesieger Wolfgang Loitzl, bei dem am Sonntag ein Magen-Darm-Virus aufgetreten war.
(apa/red)
