Start für den Nahost-Gipfel in Ägypten:
Mubarak und Sarkozy fordern Truppenabzug
- "Präsenz israelischer Truppen bringt keine Sicherheit"

·Hamas geht nun doch
auf Feuerpause ein
Palästinenser verkünden einwöchige Waffenruhe
·Israelische Offensive im Gaza-Streifen
CHRONOLOGIE: Was bisher geschehen ist
·Verwenden Israelis Phosphorgeschoße?
UNRWA-Chef in Gaza widerspricht Botschafter
Im ägyptischen Badeort Sharm el-Sheikh hat das Gipfeltreffen zur Lage im Gazastreifen begonnen. Geleitet wird der Gipfel vom Gastgeber, Ägyptens Präsident Hosni Mubarak, gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Ziel des Treffens sei es, den ägyptischen Friedensplan voranzutreiben, hieß es aus französischen Diplomatenkreisen.
Sarkozy dankte Ägypten für seine Bemühungen um eine Vermittlung zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas. Er forderte zum Auftakt des Treffens einen raschen Abzug der israelischen Soldaten aus dem Gazastreifen. "Die Präsenz der israelischen Truppen bringt Israel keine Sicherheit, liefert aber allen radikalen Kräften einen Vorwand für noch mehr Gewalt", sagte er. Mubarak betonte, für eine dauerhafte Waffenruhe sei es auch notwendig, die Blockade des Gazastreifens zu beenden.
An dem Gipfeltreffen in Ägypten nahm auch der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas teil. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel reiste nach Angaben eines Sprechers gemeinsam mit dem tschechischen Ministerpräsidenten und amtierenden EU-Ratspräsidenten Mirek Topolanek sowie Tschechiens Außenminister Karel Schwarzenberg an. Eingeladen zu dem Treffen waren unter anderen auch UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der britische Premier Gordon Brown, Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero und Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi. (apa/red)
Norbert Wicki14:21
Der Buwog-MythosDer Schweizer Vermögensberater hatte neben Grasser weitere Kontakte in Österreich
Wikileaks14:25
Rückschlag für AssangeGericht fällt Entscheidung: Internet-Aktivist darf nach Schweden überstellt werden
U-Ausschuss Korruption14:59
Eklat um Tetron-AktenInnenministerium vergaß auf Übermittlung. Befragungen bis auf Weiteres beendet
