Russland verstärkt Griff nach Nahem Osten:
Basen in Jemen, Syrien und Libyen geplant
- Moskaus Einfluss soll mit Marinestützpunkten wachsen
- Iran und Syrien sollen Druck auf Hamas verstärken

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Russland wird laut einem Medienbericht Flottenstützpunkte im Nahen Osten einrichten. Die politische Entscheidung darüber sei gefallen, zitierte die Nachrichtenagentur einen Militärsprecher in Moskau. Geplant seien Basen in Libyen, Jemen und Syrien.
Unklar sei noch, wann die Marinestützpunkte einsatzbereit seien. "Aber fraglos wird dies innerhalb weniger Jahre geschehen", wurde der Sprecher zitiert. Dass die russische Regierung nach größerer Einflussnahme im Nahen Osten strebt, war bereits beim letzten Besuch des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad in Moskau deutlich geworden. Russland gehört neben UNO, EU und USA dem sogenannten Nahost-Quartett an.
Russland hat den Iran und Syrien aufgefordert, die Hamas zur Annahme eines Waffenstillstandsplans im Gazakrieg anzunehmen. Der von Ägypten vorgelegte Vorschlag "ist aus unserer Sicht optimal", sagte Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in Moskau. Dies sei der Hamas und "den Staaten, die auf sie Einfluss haben", nahegelegt worden. "Das sind insbesondere der Iran und Syrien." Der Nahost-Sonderbeauftragte der russischen Regierung, Vize-Außenminister Alexander Saltanow, war vor einer Woche in Damaskus mit dem Politbürochef der Hamas, Khaled Mashaal, zusammengetroffen. Von russischer Seite war die Notwendigkeit unterstrichen worden, die Gaza-Krise auf "politisch-diplomatischem Wege" beizulegen.
(apa/red)
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