"Wir stehen am Beginn einer neuen Ära":
Clinton für mehr Pragmatik in Außenpolitik
- USA bräuchten mehr Partner und weniger Gegner
- Haltung zum Atomstreit mit Iran unverändert hart

·Oma Obama & Co
erobern Weißes Haus
Großer kenianischer Clan
reist zur Amtseinführung
·Obama will rasch in Nahost aktiv werden
Stellt schon jetzt Team mit Experten zusammen
·Hoffnungsschimmer für Menschen in Gaza?
Olmert sieht die Ziele der Operation näher rücken
Die künftige US-Außenministerin Hillary Clinton hat eine pragmatische Außenpolitik ihres Landes angekündigt. Die Regierung des gewählten Präsidenten Barack Obama werde sich in den auswärtigen Beziehungen von sachlichen Gesichtspunkten und nicht von Ideologien leiten lassen, sagte Clinton bei einer Anhörung im Senat. Zugleich bekräftigte sie die Sicherheitsgarantien der USA für Israel.
Die USA müssten aber auch das Streben der Palästinenser nach einem eigenen Staat anerkennen. Im Atomstreit mit dem Iran sicherte Clinton eine unverändert harte Haltung zu, um die Islamische Republik vom Bau von Atomwaffen abzubringen. Clinton schloss dabei den Einsatz militärischer Gewalt nicht aus.
Mehr Partner, weniger Gegner
"Wir stehen am Beginn einer neuen Ära der US-Diplomatie", sagte der Vorsitzende des Ausschusses, der frühere demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry. Clinton habe in der Vergangenheit bewiesen, Allianzen bauen zu können. Sie verfüge über die Statur, für die US-Außenpolitik zu stehen, sagte er. Überdies strebe Clinton ein besseres Verhältnis der USA zu China und Russland an. Sie betonte, die USA bräuchten mehr Partner und Verbündete und weniger Gegner.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
