ÖVP setzt voll auf das Thema Wirtschaft: Besser wirtschaften als Botschaft für Kärnten
- Kann Spitzenkandidat Josef Martinz das garantieren?
- Will größten Zugewinn von allen Parteien schaffen

Die Kärntner ÖVP will im Kampf um die Wählergunst für die Landtags- und Gemeinderatswahlen am 1. März vor allem mit ihrer Wirtschaftskompetenz punkten. "Besser wirtschaften für Kärnten - das ist das Angebot, das wir an die Wähler richten", sagte Parteichef Josef Martinz am Montag vor Journalisten. Am vergangenen Wochenende hatte sich die ÖVP-Spitze zu einer Klub- und Landesparteivorstandsklausur zurückgezogen.
Martinz bekräftigte auch seine Forderung nach einer Verwaltungsreform. "Wir wollen die Entbürokratisierung radikal vorantreiben", kündigte der ÖVP-Politiker an. Martinz ortet in einer Zusammenlegung von derzeit 23 Landesabteilungen zu sieben Verwaltungsstrukturen ein Einsparungspotenzial von 22 Mio. Euro. Personalabbau wäre bei dieser Reform allerdings keiner notwendig.
Beschleunigung von Verfahren gefordert
Weiters fordert der ÖVP-Spitzenkandidat die Beschleunigung von Verfahren. Wirtschaftsbetriebe würden derzeit auf Landesförderungen verzichten, weil die Verfahren "zu kompliziert" seien, meinte Martinz.
Bei der Wahl will Martinz den größten Zugewinn von allen Parteien schaffen. Nach dem Urnengang schwebt ihm eine "fixe Koalition" vor, in der die ÖVP das Finanzreferat überhaben soll. "SPÖ und BZÖ haben in den vergangenen Jahren die Schulden des Landes nämlich auf zwei Mrd. Euro verdreifacht", meinte der Parteichef.
(apa/red)
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