BZÖ startet wortlos ins Neujahrstreffen:
Schweigeminute für Jörg Haider zu Beginn
- Kampagnenstart für den Salzburger Wahlkampf
- Scheibner-Appell zur Fortführung von Haiders Erbe
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Mit einer Schweigeminute für den im Oktober verunglückten Kärntner Landeshauptmann Haider und einer Stepptanz-Einlage hat heute das Neujahrstreffen des BZÖ in Salzburg begonnen. Schwerpunkt des Events im Salzburg Congress war der Kampagnenstart des BZÖ für die Salzburger Landtags- und Gemeinderatswahl am 1. März.
BZÖ-Chef Scheibner appellierte an die Partei, das Erbe Haiders "weiterzuführen". Es gehe nicht nur darum, das Erbe zu wahren, sagte Scheibner, sondern: "Wir müssen uns dieses Erbes Jörg Haiders würdig erweisen, in aller Bescheidenheit und Demut." Scheibner schloss eine Kandidatur für den Parteivorsitz nicht mehr kategorisch aus. Haiders Witwe Claudia mahnte die Partei in einer kurzen Ansprache, die Erinnerung an den Parteigründer, als einen Schatz zu betrachten, "den man nur zu besonderen Gelegenheiten herausholt".
Das Neujahrstreffen war auch als Wahlkampfunterstützung des Bundes für das strukturschwache Salzburger BZÖ zu verstehen. Die Salzburger Orangen haben die 600 Unterstützungserklärungen für die Kandidatur bei der Landtagswahl am 1. März zwar mittlerweile beisammen, wie Parteichef Stark verkündete. Bei der gleichzeitig abgehaltenen Gemeinderatswahl tritt das BZÖ allerdings nur in Salzburg Stadt und in vier weiteren Kommunen an.
Landtags-Spitzenkandidat Fauland, der die Orangen am 1. März trotz schwacher Umfragewerte erstmals ins Salzburger Landesparlament führen will, lieferte einen Rundumschlag gegen die etablierten Landtagsparteien und attackierte SP-Frontfrau Burgstaller: "Sie glaubt, Salzburg gehört ihr", kritisierte Fauland mit Blick auf die roten Plakatslogans ("Mein Salzburg. Meine Landeshauptfrau"). Inhaltlich forderte Fauland u.a. die Unterbringung "straffälliger Asylwerber" auf der Alm nach Kärntner Vorbild.
(apa/red)
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