Freitag, 16. Jänner 2009

Österreich freut sich über mehr Nachwuchs:
Geburtenzahl '08 um 1,1 Prozent gestiegen

  • Quote der unehelichen Kinder ist leicht angewachsen
  • Östliche Bundesländer sorgen für größten Zuwachs

Die vorläufige Geburtenzahl ist in Österreich von Jänner bis November 2008 laut Statistik Austria gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent auf 70.000 gestiegen. Unter Berücksichtigung des Schaltjahres liegt der bereinigte Anstieg bei 0,8 Prozent.

Die Unehelichenquote (Anteil der unehelich geborenen Kinder an allen Lebendgeborenen) erhöhte sich im beobachteten Zeitraum von 38,1 Prozent auf 38,7 Prozent. Laut Statistik Austria kamen in den ersten elf Monaten 2008 mit Ausnahme von Tirol (0,3 Prozent) und der Steiermark (+0,0 Prozent) in allen Bundesländern mehr Babys zur Welt.

Am deutlichsten war der Anstieg in Niederösterreich (+2,5 Prozent), gefolgt von Wien (+1,9 Prozent) und dem Burgenland (+1,7 Prozent). In den Bundesländern Kärnten (+1,0 Prozent), Oberösterreich (+0,7 Prozent), Vorarlberg (+0,4 Prozent) und Salzburg (+0,2 Prozent) wurden jeweils unter dem Bundesdurchschnitt liegende Geburtenanstiege verzeichnet. In Kärnten war der Anteil nicht-ehelich geborener Kinder mit 52,9 Prozent am höchsten, in Wien mit 30,9 Prozent am niedrigsten.

In den zwölf Monaten Dezember 2007 bis November 2008 war die vorläufige Summe der in Österreich zur Welt gekommenen Babys mit 75.707 um 456 oder 0,6 Prozent höher als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode (Dezember 2006 bis November 2007: 75.251). Die Unehelichenquote kletterte im Zwölfmonatsabstand von 38,0 Prozent auf 38,7 Prozent.
(apa/red)

16.1.2009 12:51