Faymann im Interview: 2. Steuerreform in dieser Legislaturperiode noch möglich
- Aber: "Man muss auch Einsparungspotenziale haben"
- FORMAT: Faymann ist gegen den Verkauf von ORF1

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gibt im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin FORMAT eine Einschätzung der wirtschaftlichen Ausgangssituation Österreichs vor dem Krisenjahr 2009. Dabei kommt Faymann unter anderem auch auf die Möglichkeit einer weiteren Steuerreform bzw. auch eines weiteren Konjunkturpaketes noch in dieser Legislaturperiode zu sprechen.
Faymann: "Ich würde eine weitere Steuerreform nie ausschließen. Was ich heute noch nicht sagen kann, ist, in welche Richtung das gehen wird. Weitere Maßnahmen sind denkbar, aber dann muss man gleichzeitig auch Einsparungspotenziale heben."
Zur Situation in der ÖIAG, wo Vorstand Peter Michaelis nach der Pleite bei der AUA stark unter Druck geraten war, sagt Faymann: "Die Frage nach einer Ablöse Michaelis´ ist zu früh. Aber es ist jede Änderung, auch im ÖIAG-Aufsichtsrat, vorstellbar." Dass der ehemalige SPÖ-Finanzstaatssekretär Christoph Matznetter Michaelis als zweite ÖIAG-Spitze zur Seite gestellt wird, hält Faymann für ein nicht fundiertes Gerücht der Medien.
Den Wünschen von Teilen der ÖVP, den Sender ORF1 zu verkaufen, erteilt Faymann eine klare Absage. Im Gegenteil warnt er davor, dass die "Situation des ORF von irgendeinem Institut ausgenutzt wird".
Lesen Sie das Interview in voller Länge im aktuellen FORMAT 3/09!
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