Montag, 12. Jänner 2009

Gemeinsam speist es sich eindeutig besser:
Wer allein isst, ernährt sich weniger gesund

  • Jugendliche nehmen sich zu wenig Zeit zum Essen
  • Don't: Ein schneller Snack zwischen Tür und Angel!

Zunehmender Termindruck in Ausbildung und Arbeit ist Schuld daran, dass sich die Essensgewohnheiten von jungen Erwachsenen verschlechtern. Eine Studie der University of Minnesota hat bei Jugendlichen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren erhoben, wie viel Zeit sie für die Einnahme der täglichen Mahlzeiten zur Verfügung haben und wie ausgeglichen diese sind.

Demnach nehmen sich 35 Prozent der männlichen und 42 Prozent der weiblichen Befragten kaum regelmäßig die Zeit, sich beim Essen niederzusetzen. Je schneller das Essen vor sich geht, desto ungesünder ist es.

Mit wem man die Mahlzeiten einnimmt, bestimmt unter anderem die Ausgewogenheit der Nahrung. Das zeigte die Frage an die Testpersonen, welche Mengen an Obst, Gemüse, Vollkornprodukte sowie auch Softdrinks und Fastfood-Produkte sie in der vorangehenden Woche zu sich genommen hatten.

Solo-Mahl sind ungesund
Wer im Kreis der Familie oder mit Freunden isst, ernährt sich tendenziell viel gesünder als bei Solo-Mahlzeiten und nimmt sich auch mehr Zeit dafür. Essen im Stehen wurde hingegen besonders bei Frauen viel eher mit Softdrinks, Fastfood und fetthältigen Produkten assoziiert.

Gemeinsam isst sich's besser
"Der Zusammenhang zwischen zur Verfügung stehender Zeit und gesundem Essen bei jungen Erwachsenen muss stärker zum Thema gemacht werden", so das Resümee des Studienautors Nicole Larson. Jugendliche würden das gemeinsame Essen durchaus schätzen. Das wertet Larson als idealen Ansatzpunkt für Programme zur Gesundheitsförderung. (pte/red)

12.1.2009 09:17