Mittwoch, 7. Jänner 2009

Neue Schönheit auf weichen Samtpfoten: Burmilla entstand aus erotischem Hoppala

  • Wahre Liebe: Burma-Kätzin & Chinchilla-Perserkater
  • PLUS: Noch mehr Katzenrassen im Kurzüberblick

Die Geschichte der Burmillas begann mit einem Fehltritt: Es passierte 1981 im katzenverrückten England, als sich eine wunderschöne Burma-Kätzin und ein prächtiger Chinchilla-Perserkater unsterblich ineinander verliebten. Die beiden waren zwar zur Zucht innerhalb ihrer jeweiligen Rasse vorgesehen, doch wo ein Wille ist, ist auch im Katzenreich meist ein Weg.

Und weil sich das Ergebnis dieser scheinbaren Mesalliance nicht nur als unglaublich süß, sondern auch als ausnehmend hübsch herausstellte, wurden die sogenannten Burmillas bereits in den 1990er-Jahren als eigene Rasse anerkannt.

Ein bezaubernder Mix
Inzwischen gelten Burmillas als absolute Trendkatzen, da sie nicht nur optisch, sondern auch charakterlich eine angenehme Mischung verschiedener Eigenschaften darstellen:

-- Ihre sportliche Statur kommt von den Burmesen, während das weiche Fellkleid und die smaragdgrünen Augen auf den Chinchilla-Perser zurückzuführen sind.
-- Die Besonderheit des Felles liegt darin, dass die Grundfarbe reines Silberweiß ist und nur die Haarspitzen gefärbt sind. Die Fachsprache nennt das Tipping.
-- Die Burmilla zeigt sich in vielen Farben. Dabei werden zwei Farbgruppen unterschieden. 1. „Nicht-Orange“ mit Beige, Blau, Braun, Lavendel, Schwarz und Zimtfarben und 2. „Orange“ mit Crème, Rot und Schildpatt.
-- Auch im Charakter kommen beide Rassen zum Vorschein: Die Burmilla ist ausgeglichen, sanft, gutmütig und menschenbezogen und teilt sich auch gerne durch ihre Geschwätzigkeit mit. Als Wohnungskatze sollte sie daher mit mindestens einem Artgenossen leben.

7.1.2009 17:02