Fast ganze Epcos-Belegschaft in Kurzarbeit:
Betrifft 1.400 Mitarbeiter des Autozulieferers
- Erst Ende Oktober wurden 150 Mitarbeiter gekündigt
- Allein Hoffen auf Besserung der Wirtschaftslage bleibt

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Der weststeirische Standort des Elektronikkomponenten-Herstellers Epcos in Deutschlandsberg muss knapp 1.400 Mitarbeiter - fast die gesamte Belegschaft - für ein halbes Jahr in Kurzarbeit schicken. Erst Ende Oktober hatte der Betrieb 150 Mitarbeiter wegen der schlechten Auftragslage im Zusammenhang mit der Krise auf dem Automobilmarkt gekündigt.
Der Pressesprecher des Konzerns mit Sitz in München, Heinz Kahlert, bestätigte einen Bericht des ORF Radio Steiermark, wonach 1.380 Arbeiter noch ab Jänner bis voraussichtlich maximal Juni kurzarbeiten. Man hoffe, dass sich die wirtschaftliche Lage im zweiten Halbjahr 2009 bessere. Nur ein paar Dutzend Mitarbeiter, die an der Entwicklung neuer Produkte arbeiten, seien von dem Sozialplan nicht betroffen.
Seitens des Arbeitsmarktservice Steiermark hieß es, dass man mit Vertretern von Epcos die ganze Palette der möglichen Maßnahmen seit dem Vorjahr durchdiskutiert habe. Daran habe auch AMS-Chef Karl-Heinz Snobe selbst zwei Mal teilgenommen. Dabei sei auch über ein Stiftungsmodell diskutiert worden. (apa/red)

