Gasleitung Moskau-Wien bleibt weiter leer:
Trotz Ausfall bleibt Versorgung aufrecht
- Inländische Gasspeicher decken den Bedarf ab
- Etwa 1,7 Milliarden m3 Gas in Österreich gelagert
·Putin demonstriert
im Gasstreit Härte
Kiew soll Lieferungen an
EU unterbrochen haben
·Barroso drängt Kiew
& Moskau zu Einigung
Ukraine deutet Einlenken
im Streit mit Gazprom an

Nach wie vor wird derzeit kein russisches Erdgas zur Verteilerstation Baumgarten an der niederösterreichisch-slowakischen Grenze angeliefert, wie die OMV am Donnerstag erklärte. Trotz dieses Lieferausfalles sei die Versorgung der Kunden unter den derzeitigen Bedingungen (Verbrauch, Wetter) weiter durch Gasspeicher und die Inlandsproduktion sowie Importen aus Westeuropa sichergestellt, betont der Öl- und Gaskonzern.
Die OMV-Tochter EconGas habe circa 1,7 Mrd. m3 Erdgas eingelagert. Um die Versorgung weiterhin aufrechtzuerhalten, würden in vollem Umfang entsprechende Speichermengen zur Verfügung gestellt, also ins österreichische Leitungssystem eingespeist: "Der aktuelle Ausfall von russischem Erdgas kann derzeit zur Gänze über die Speicher kompensiert werden."
OMV und EconGas seien selbstverständlich weiterhin in laufendem Kontakt mit Gazprom/Gazprom export und den verantwortlichen Behörden in Österreich, und würden über die weiteren Entwicklungen berichten. Wegen des russisch-ukrainischen Gasstreits kommt seit der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kein Erdgas aus Russland mehr.
(apa/red)

