Ein Hoffnungsschimmer im Gaza-Streifen? Olmert sieht Operationsziele näher rücken
- Deutscher Außenminister Steinmeier optimistisch
- Israel schickt erstmals Reservisten ins Kampfgebiet

Auch zu Beginn des 17. Tags der israelischen Militäroffensive gegen die radikal-islamische Hamas sind Ziele im Gazastreifen bombardiert worden. Die Luftwaffe beschoss erneut Tunnels im Grenzgebiet zu Ägypten und Waffenlager. Auch Gefechte von Bodentruppen mit bewaffneten Palästinensern wurden gemeldet. Israel hatte erstmals Reservisten ins Kampfgebiet geschickt. Indes sieht der amtierende israelische Ministerpräsident Olmert zu Beginn der dritten Woche der Militäroffensive die Ziele der Operation näher rücken.
Gleichzeitig gab er zu verstehen, dass Israel seine Militäroperation fortsetzen werde, auch wenn diplomatische Optionen geprüft würden. Erst am Vortag hatte die Armee Flugblätter über dem Gazastreifen abgeworfen und darauf verstärkte Angriffe angekündigt.
Steinmeier zuversichtlich
Der deutsche Außenminister Steinmeier hat sich unterdessen zuversichtlich gezeigt, dass ein Stopp der Kämpfe im Gazastreifen bald erreicht werden kann. Er sei überzeugt, dass eine humanitäre Waffenruhe den Weg für einen Einstieg in einen dauerhaften Waffenstillstand öffnen könne, sagte der Minister am Montag nach Ende seiner Nahost-Reise auf dem Rückflug von Israel nach Berlin.
(apa/red)
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