"Lage in Gaza ist absolut katastrophal": Außenministerin der Schweiz schlägt Alarm
- Erbost über Angriffe auf humanitäre Organisationen
- Calmy-Rey: 'Dieser Krieg kann nicht Frieden bringen'
·BILDER von Trauer und Wut aus Nahost
Verheerende Opferbilanz nach Luft- & Bodenkampf
·Über zwei Jahrzehnte Konflikt Israel-Hamas
Von erster Intifada bis zu
'Operation Heißer Winter'

Die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey hat die Lage in Gaza als "absolut katastrophal" bezeichnet. Was in Gaza passiere, sei schrecklich sagte Calmy-Rey in einem Interview des "SonntagsBlicks". Es sei klar, "dass dieser Krieg keinen Frieden bringt". Die Ministerin bekräftigte zudem die Forderung nach einer unabhängigen Untersuchung von Angriffen auf humanitäre Organisationen und betonte, solche Angriffe verletzten das Völkerrecht.
Kritik am Schweizer Außenministerium und am Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) übte der israelische Botschafter in Bern, Ilan Elgar, in einem Interview der "SonntagsZeitung". Die Schweiz habe im UN-Menschenrechtsrat als einziges westliches Land einen Antrag der arabischen Länder auf eine Sondersitzung zum Gaza-Krieg unterstützt. Damit ergreife die Schweiz Partei gegen Israel, sagte Elgar. Das IKRK messe zudem im Nahost-Konflikt mit unterschiedlichen Maßstäben, sagte Elgar.
In einer Isopublic-Umfrage im Auftrag des "SonntagsBlicks" zeigte eine Mehrheit von 53 Prozent der 502 Befragten Verständnis für die israelische Intervention. Nur 39 Prozent waren gegenteiliger Meinung.
(apa/red)
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