UNO-Grabenkämpfe um Voll-Versammlung:
Islamische Länder drängen USA zu Sitzung
- Forderung nach Waffenruhe soll durchgesetzt werden
- Vollversammlung Lähmung der UNO überwinden

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rasche Waffenruhe
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·Mussa entsetzt über Haltung Europas
Lehnt Selbstverteidigung als Rechtfertigung ab
Zum Stopp der Kämpfe im Gazastreifen drängen die islamischen Länder auf eine Sondersitzung der UNO-Vollversammlung. Der malaysische Ministerpräsident Abdullah Ahmad Badawi erklärte, der UNO-Gesandte seines Landes werde mit den anderen Mitgliedern der Organisation der Islamischen Konferenz Möglichkeiten für eine solche Sitzung ausloten, bei der gemeinsam nach einer Friedenslösung gesucht werden soll.
"Ich hoffe, die USA und ihre Verbündeten werden Bemühungen um eine Einberufung der Sondervollversammlung nicht behindern", sagte Abdullah. Eine Entschließung des Weltsicherheitsrats scheiterte am Wochenende am Widerstand der USA, die allein der Hamas die Schuld an der jüngsten Eskalation gab. Die Initiative zu der Entschließung ging von arabischen Staaten aus.
Abdullah verurteilte die israelische Bodenoffensive als Kriegsakt, den die internationale Gemeinschaft nicht hinnehmen dürfe. Er kündigte weiter Soforthilfen von einer Million Dollar (721.189 Euro) für die palästinensische Bevölkerung an.
(apa/red)
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