Langfristige Hilfe in Afghanistan zugesagt: Zukünftiger US-Vizepräsident Biden in Kabul
- Treffen mit afghanischen Präsidenten Hamid Karzai
- Gesprächen über Kampf gegen den Terror geführt
·Aufstand der Taliban weitete sich 2008 aus
Bisher höchste Zahl von getöteten US-Soldaten
·Obama trifft sich mit seinen Vorgängern
USA: "Präsidenten-Gipfel"
mit vertraulicher Note
·Obama plant kühnes Konjunkturprogramm
Bis zu 775 Milliarden $ sollen aus Krise helfen

Der künftige US-Vizepräsident Joe Biden hat der afghanischen Regierung langfristige Unterstützung Washingtons zugesagt. Bei einem Besuch in Kabul traf Biden mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai zu Gesprächen über den Kampf gegen den Terror, die geplante Aufstockung der amerikanischen Truppen und die Ausstattung der einheimischen Streitkräfte zusammen, wie Karsais Büro mitteilte.
Der Kommandant der NATO-Truppen in Afghanistan, US-General David McKiernan, betonte bei einem Treffen mit Biden, für Tausende in den nächsten Monaten neu stationierte US-Soldaten sei im Kampf gegen die Taliban weitere Unterstützung nötig. Gebraucht würden unter anderem Hubschrauber und Ingenieure, sagte ein Militärsprecher.
Zurzeit sind rund 32.000 amerikanische und 32.000 weitere NATO-Soldaten in Afghanistan stationiert, so viel wie nie zuvor weit dem Sturz der Taliban 2001. Washington will bis zu 30.000 weitere Mann nach Afghanistan verlegen. Der künftige US-Präsident Barack Obama hat angekündigt, den Krieg im Irak zu beenden und sich stattdessen verstärkt auf den Militäreinsatz in Afghanistan zu konzentrieren. Allein im Süden des Landes hat die Gewalt im vergangenen Jahr rund 6.400 Menschen das Leben gekostet.
Bidens Besuch in Kabul war Teil einer Reise durch die Region. Zuvor war er in Pakistan mit Präsident Asif Ali Zadari, Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani und Außenminister Shah Mehmood Qureshi zusammengekommen.
(apa/red)
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